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1954 Es war nur eine kleine Gruppe von rund 20 Baumeistern, Architekten und Ingenieuren, die sich auf Initiative des Baumeisters Wilhelm Müller am 5. November 1953 zu einer ersten Fühlungsnahme zusammen fand. Ihr Ziel war, innerhalb des Kreises Moers eine Vereinigung ihres Berufsverbandes zu gründen. So kam es dann am 27. Januar 1954 in Moers zur Gründung einer Bezirksgruppe des BDB unter dem Vorsitz von Baumeister Wilhelm Müller. Nach knapp einjährigem Bestehen zählt die Bezirksgruppe Moers schon über 110 Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung am 11. April 1956 wird Baumeister Julius Dahlmann zum ersten Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt behielt Julius Dahlmann bis 1966. In den vergangenen Jahren ging es den Bezirksgruppen des BDB vordringlich um:
• Den gesetzlichen Schutz der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Ingenieur“ (nach einer Schätzung führten in der Bundesrepublik seinerzeit 30 000 Menschen diese Berufsbezeichnung ohne das Abschlusszeugnis einer staatlichen Ingenieurschule zu besitzen).
• Die Schaffung eines Bundesbesoldungsgesetzes.
• Die Reform der Gebührenordnungen für Architekten und Ingenieure. Im Hinblick auf den Bedarf an qualifizierten Bauingenieuren in der Wirtschaft war es auch ein besonderes Anliegen des BDB, sich in der Öffentlichkeit für die Modernisierung vorhandener und den Bau neuer Ingenieurschulen einzusetzen. 1966 wird Baumeister Werner Ruthmann als 1. Vorsitzender der Bezirksgruppe Moers gewählt und bis 1996 in seinem Amt bestätigt. Nach 29 Jahren -1995- gibt Werner Ruthmann in der Jahreshauptversammlung am 9. März 1995 den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ab.
In den Jahren 1966 bis 1972 und 1979 (25jähriges Jubiläum) trat die Bezirksgruppe Moers mit 5 Jahrbüchern - entstanden unter der Leitung des Kollegen Werner H. Heinze - an die Öffentlichkeit. Es wurden darin Themen über Regionalgeschichte, Baudenkmalpflege, Stadtentwicklung und Stadtplanung, ortsbezogen auf Moers, Kamp-Lintfort, Rheinkamp und Rheinhausen behandelt. In Zusammenhang mit dem 20-jährigen Jubiläum wird in den verschiedensten Publikationen mit Stolz berichtet, was durch die aktive Mitarbeit des BDB u.a. erreicht werden konnte:
• Graduierung der Ingenieure • Wandlung der staatlichen Ingenieurschulen in Fachhochschulen • Gründung der Architektenkammer (hier bilden BDB Kollegen die größte Fraktion in der Vertreterversamm-lung) 1989 Ein besonderes Highlight in der „Ära Ruthmann“ war die Ausrichtung der Landesverbandstagung in Moers zum 35-jährigen Bestehen der Bezirksgruppe. Im Mittelpunkt dieser Tagung stand die Forderung „Schaffen wir gemeinsam eine konzentrierte Aktion Wohnungsbau“. Ein vom BDB entwickelter Maßnahmenkatalog wurde im Rahmen des Tagungsprogramms der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Der Festball im Motel Moers am Samstag, dem 30. September 1989 mit musikalischen Leckerbissen, sportlichen Einlagen und einer Mitternachtsshow rundete das Programm ab.
Rückblickend müssen noch erwähnt werden die unter großer personeller Beteiligung auf-gezogenen Jubiläumsveranstaltung und Baumeisterbälle, bei denen u.a. so bekannte Künstler wie Roberto Blanco, Gerhard Wendland, Billy Mo aufgetreten sind. 1995 Jahreshauptversammlung am 9. März. Wie bereits erwähnt, legt der langjährige Vorsit-zende der Bezirksgruppe Moers, Baumeister Werner Ruthmann, sein Amt vorzeitig nieder. Er ist schwer erkrankt. Die Bezirksgruppe dankt ihm ganz herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und wählt ihn zum Ehrenvorsitzenden.
Als neuer 1. Vorsitzender wird Architekt Dipl.-Designer Arno Kleinlützum gewählt. Er ist seit 1977 als freischaffender Architekt tätig. In seinem neuen Amt legt der neue Vorsitzende besonders Wert u.a. auf:
• Informationsaustausch unter Gleichgesinnten • Knüpfen und Ausbauen von Kontakten • Erfahrungsaustausch • Mitgliederwerbung
So bringt er auch unter Anführung guter Gründe seinen Vorschlag durch, den monatlichen „Stammtisch“ künftig „BDB-Kontaktkreis“ zu nennen.
Die Bezirksgruppe Moers profitiert vor allem durch die Tätigkeiten des 1. Vorsitzenden im BDB - Landesfachreferat Architekten, dessen Vorsitz er inne hat und im EDV-Ausschuss der Architektenkammer NW. Die Informationen über die Aktivitäten im Verband, der Kammer und der politischen Gremien kommen sozusagen stets aus erster Hand.
Eine Reihe von hochkarätigen Exkursionen und Fachvorträgen in den letzten Jahren, die insbesondere die Kollegen Kleinlützum, Hellwig, Honnen und Gäbelein organisiert haben, runden das Bild einer hochinteressierten und aktiven Gruppe ab.
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